Weltkirchlicher Synodaler Weg startet am 17.10.2021 in der Diözese

Foto: drs

Bischof Fürst eröffnet Prozess mit Pontifikalamt – Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung in der Kirche stehen im Mittelpunkt

Rottenburg/Stuttgart. Mit einem Pontifikalamt in der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart eröffnet Bischof Dr. Gebhard Fürst am Sonntag, 17. Oktober, um 12 Uhr für die Diözese Rottenburg-Stuttgart den weltkirchlichen Synodalen Prozess von Papst Franziskus. Dieser hatte eine Woche zuvor die weltweite Synode feierlich in Rom gestartet. Der Prozess steht unter der Überschrift „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“. Diese drei Schlagworte greifen Repräsentantinnen und Repräsentanten der diözesanen Räte und des Synodalen Weges in kurzen Impulsen beim Eröffnungsgottesdienst auf. Das Pontifikalamt wird auf der Homepage der Diözese unter www.drs.de per Livestream übertragen.

Bischof Fürst sieht eine große Chance im Aufruf des Papstes, die Kirche wieder stärker in die Welt hinein zu öffnen. „Wir als Ortskirche sollen Vorschläge erarbeiten, um künftig bewusster Gemeinschaft zu leben und die Möglichkeit der Teilhabe aller am Sendungsauftrag auszuweiten“, sagt der Bischof. Er lädt alle Katholikinnen und Katholiken in Württemberg dazu ein, gemeinsam mit Papst Franziskus sowie Christinnen und Christen auf der ganzen Welt den Weg der Erneuerung zu gehen und in den verschiedenen Gremien über Vorschläge zu beraten. „Jede und jeder soll teilhaben mit ihren und seinen Möglichkeiten und Begabungen, an ihrem und seinem Platz, in ihrer und seiner Rolle. Gelingt dies, ist der gemeinsame, der synodale Weg der angemessene“, so Diözesanratssprecher Dr. Johannes Warmbrunn.

Mitwirkungsmöglichkeiten

Wer Vorschläge einreichen möchte, wird gebeten, diese bis zur ersten Dezemberwoche dem Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg zukommen zu lassen. Darüber hinaus werden dort die in den unterschiedlichen Prozessen auf Ebene der Ortskirche bereits erarbeiteten Vorschläge zusammengeführt und gemeinsam mit den neuen Einreichungen an das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gesandt. Um die zeitnahe Rückmeldung wird gebeten, damit die Vorschläge fristgerecht bis Jahresende an das Sekretariat geliefert werden können. Die Bischöfe befassen sich dann bereits in ihrer Frühjahrsvollversammlung ausführlich mit den diözesanen Voten, bevor diese im April nach Rom übermittelt werden.

Hintergrund: Bischofssynode Synodale Kirche 2021 bis 2023

Die Bischofssynode ist als weltweiter Prozess geplant. Der Weg zur Synode wurde offiziell durch Papst Franziskus am 9. und 10. Oktober in Rom eröffnet und startet an diesem Wochenende in den Bistümern weltweit. In die folgenden Phasen werden die Bistümer, eine Reihe von Organisationen und schließlich die Bischofskonferenzen einbezogen, bevor der Prozess in die eigentliche Bischofssynode im Oktober 2023 in Rom einmündet.

Weitere Informationen finden sich unter https://www.dbk.de/themen/bischofssynode-synodale-kirche-2021-2023.

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Die Diözese Rottenburg-Stuttgart umfasst mit ihren 1020 Kirchengemeinden und knapp 1,8 Millionen Mitgliedern den württembergischen Landesteil Baden-Württembergs, und ist bundesweit die viertgrößte Diözese. Seit dem Jahr 2000 steht ihr Dr. Gebhard Fürst als Bischof vor. Unter ihrem Dach leisten 24.000 Haupt- und 170.000 Ehrenamtliche ihren Dienst für die Menschen und legen so Zeugnis ab vom lebendigen Gott. Auf dem Gebiet der Diözese stehen rund 890 Kindergärten in katholischer Trägerschaft und bieten rund 46.600 Kindern eine Betreuung; 98 katholische Schulen werden von 25.500 Schülern besucht, und in 980 karitativen Einrichtungen finden rund 495.000 Menschen eine Betreuung. Im Rahmen des weltkirchlichen Engagements gibt es Partnerschaften mit Diözesen in über 80 Ländern weltweit. Aktuelles sowie Hintergründe bietet die Homepage www.drs.de
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